Neil-Armstrong-Tag 8.08.2018

Helmut Dette erzählt von seinem berühmten Freund

Neil-Armstrong-Tag des DAFKS Kontakt, FULDA

 

Beim dritten Neil-Armstrong-Tag des DAFKS Kontakt Fulda berichtete Politologin Cornelia Wiethaler von der eher unbekannten Seite des weltberühmten Astronauten: Armstrong, der Segelflieger.

Denn der Mann, der einst die stärksten von Menschen gebauten Triebwerke unter sich spürte, war großer Fan des unmotorisierten Fluges. Bei der Veranstaltung des DAFKS beantwortete Helmut Dette, Segelflieger und langjähriger Freund Armstrongs, Fragen über den Mann, der ein Jahr nach der ersten Mondlandung, am 8. August 1970, auf dem Army-Airfield auf der Wasserkuppe gelandet war.

Wie Wiethaler berichtete, war es ein kleines Wunder, den damals berühmtesten Menschen der Welt im sehr abgelegenen Zonenrand-Gebiet begrüßen zu können und gemeinsam das Rhönjubiläum des Segelfluges zu feiern. Ermöglicht wurde es durch Dettes Organisationstalent und die Zusammenarbeit vieler Menschen. Solche Zusammenarbeit, wobei sich jeder auf den anderen verlassen kann, war schon immer ein wichtiges Anliegen Armstrongs. So unterstützte er auch Dettes Impuls für das Deutsche Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe, welches nach Ansicht des Astronauten an keinem anderen Ort stehen dürfte. Nach diesem Anstoß arbeitete Dette 17 Jahre lang an dem Projekt.

Im Anschluss an die Veranstaltung übergab Helmut Dette sein im Imhof-Verlag erschienenes Buch „Apollo 11, der erste Flug zum Mond – Wahrheit oder Täuschung“ an Winfried Jäger, Präsident des DAFKS.

Gemeinsam planen sie die weitere Aufarbeitung des Armstrong- Besuches – auch im Hinblick auf das Fulda-Jubiläum 2019.

Original Zeitungsartikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.