Rätselhafte Leistung?

Rätselhafte Leistung?

Zweifler: Jahrelang schlummerten die Außenseiterthesen eher im Verborgenen bis sie das Internet für sich entdeckte. Unter dem Stichwort >Moon Hoax< (Mondbetrug) findet man heute auf Anhieb 35000 Seiten pro und kontra Mondlandung.

Wozu der erbitterte Streit über eine Sache, von der Millionen Menschen sagen, sie hätten sie gesehen? Doch genau wie der Bau der Pyramiden scheint diese Leistung mit der Zeit immer rätselhafter zu werden. Und es gibt nur noch wenige lebende Mitarbeiter des Apolloprogramms.

Helmut F. Dette, meine Antwort: In der Tat, im Internet findet man erstaunlich viele Web-Seiten unter dem Suchbegriff >Moon Hoax<. Inzwischen ist ihre Zahl auf über 60.000 angestiegen, was als Beweis für die Aktualität des Themas gewertet werden könnte.

Dass in der Akte Apollo die Mondlandung mit dem Pyramidenbau verglichen wird, ist bemerkenswert. Dass für die mit der Erforschung der Pyramiden engagiert tätigen Archäologen noch viele Fragen auf Beantwortung warten, ist auch zutreffend; schließlich „haben die damaligen Könige mit den Göttern verkehrt“. Die Behauptung, dass die erste Landung von Erdbewohnern auf dem Mond angeblich immer rätselhafter zu werden schein, ist blanker Unfug. Und dass es nur noch wenige Mitarbeiter des Apolloprogramms geben soll, ist falsch. Es leben noch zahlreiche Zeitzeugen; allein von den zwölf Astronauten, die mit Apollo 11, 12, 14, 15, 16 und 17 ihre Füße auf den Mond gesetzt haben, leben noch neun! Lassen wir Neil A. Armstrong unter Nr. 38 auf Seite 39 zu Worte kommen.

 

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