Verdeckte Fadenkreuze?

Verdeckte Fadenkreuze?

Lüge der NASA?

Zweifler: Von Objekten verdeckte Fadenkreuze. Das bemängelte bereits 1972 Bill Kaysing in seinem Buch >We never went to the Moon<.

Meine Antwort: Offenkundig haben die Mondlandeketzer kein Foto mit verdecktem Fadenkreuz im Apollo 11 Archiv gefunden und verwenden deshalb erneut ein Apollo16 Foto, das schon vom letzten Kapitel bekannte „C“-Felsen Foto.

Unbestreitbar, im oberen Teil des Fotos ist ein Teil des Fadenkreuzes verschwunden. Warum? Auch hier gibt es eine nachvollziehbare Erklärung. Die hauchdünnen Fadenkreuze (weniger als ein Zehntel mm), sind auf einer Glasplatte angebracht, der sogenannten Rousseau-Platte. Sie ist in der Kamera zwischen Objektiv und Film installiert und dient dem Fotoauswerter zur Vermessung. Bei sehr hellem Hintergrund können diese dünnen Linien eben durch die Helligkeit ganz oder teilweise überstrahlt werden und verschwinden oder verblassen. Fotographen kennen die Wirkung, welche im Englischen mit fading bzw. wash out bezeichnet wird. Sie können diesen Effekt in einem simplen Experiment selbst nachprüfen, indem Sie einen dünnen Faden vor einen sehr hellen Hintergrund oder eine Lampe halten.

Die gleiche Wirkung spielt sich beim Sonnenauf- bzw. -untergang ab. Wir sehen die Sonne schon einige Minuten bevor sie mit ihrem Rand die Horizontlinie erreicht hat. Und wir sehen sie am Abend noch, wenn sie tatsächlich schon unter dem Horizont steht.

Übrigens, ich habe auf den veröffentlichten Apollo 11 Fotos kein einziges verdecktes Fadenkreuz gefunden!

 

Zweifler: Und was ist mit den Bildern im Buch des Apollo-11-Astronauten Michael Collins? Für die Skeptiker ist klar: Die NASA schreckt vor keiner Lüge zurück, und sie verweisen auf eine Reihe weiterer getürkter Fotos. Wie ist es möglich, dass Fadenkreuze, die in der Kamera zwischen Objektiv und Film auf einer Glasplatte eingraviert sind, hinter Objekten verschwinden?

Helmut F. Dette, meine Antwort: Das Thema >Collins beim Weltraumspaziergang< wurde schon im Abschnitt 3 abgehandelt; ebenso die >Fadenkreuze< im Abschnitt 7. Warum die Wiederholung? Und die Behauptung „Die NASA schreckt vor keiner Lüge zurück“ ist ein in seiner Niederträchtigkeit kaum zu überbietender Vorwurf.

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