War die Mondlandung gestellt?

Größte Entdecker sind Lügner?

Wozu die Lüge?

Größter Schwindel des Jahrhunderts?

Wirklich zum Mond?

Zweifler: Vor Ort konnte man beobachten, wie die Rakete mit den Mondfahrern von der Rampe abhob, um wenig später im All zu verschwinden. Danach entzog sich das Unternehmen selbst für Insider der unmittelbaren Beobachtung. Flog die Rakete, wie die NASA behauptet, wirklich weiter zum Mond? Oder umkreiste sie mit den Astronauten nur um die Erde, um nach acht Tagen medienwirksam im Pazifik zu landen, wie die Ketzer glauben? >Reiner Blödsinn< meint die NASA und schweigt ansonsten zu dem Thema.

Helmut F. Dette, meine Antwort: Dies ist ein typisches Beispiel dafür, wie man erfundene Behauptungen – natürlich ohne Beweise – in Fragen kleidet. Das sind die sogenannten Suggestivfragen, die so formuliert sind, dass eine Antwort in ganz bestimmter Richtung nahe liegend ist bzw. nahe gelegt wird, also suggeriert wird.

Die Rakete verschwand keinesfalls im All. Und sie entzog sich auch nicht der unmittelbaren Beobachtung. Von der Erde aus erfolgte eine äußerst präzise Bahnverfolgung des Raumschiffs zum Mond mit Radioteleskopen. Da sich die Erde in 24 Stunden einmal um sich selbst dreht, standen, um eine kontinuierliche Überwachung zu gewährleisten, drei Tiefraumstationen zur Verfügung und zwar in Kalifornien, Spanien und Australien. Die Funk- und Videosignale von Neil A. Armstrongs erstem Schritt auf dem Mond wurden von der Station Honeysuckle Creek in der Nähe der australischen Hauptstadt Canberry empfangen. Im Internet finden Sie ein sekundengenaues Transkript des entsprechenden Funkverkehrs. Eine DVD der Originalkopie der damaligen Fernsehübertragung können Sie in Australien beim Pfarrer Colin Mackelar bestellen.

Die in eine Suggestivfrage umgemünzte Behauptung, dass die Rakete mit den Astronauten nur um die Erde kreiste, um nach acht Tagen medienwirksam im Atlantik zu landen, ist in der Tat Blödsinn. Es wäre eine unlösbare Mammutaufgabe gewesen, solch einen Bluff vor der Öffentlichkeit geheim zu halten. Und für die das Unternehmen mit Argusaugen beobachtenden Sowjets wäre der Schwindel ein willkommenes gefundenes Fressen gewesen.

Für die Bahnverfolgung des Fluges von Apollo 11 zum Mond, zur Datenübermittlung und zur Übertragung des Funksprechverkehrs zwischen dem Mission Control Center (MCC) in Houston/Texas und den Astronauten waren drei mit riesigen Radioteleskopen ausgerüstete Tiefraumstationen zuständig. Unser Bild zeigt das 26 m Radioteleskop Honysuckle Creek in Australien. Dort waren seinerzeit über 30 Mitarbeiter beschäftigt, Zeitzeugen, von denen die meisten noch am Leben sind und sich jährlich zu einem „get-together“ treffen.

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